Chemischer Prozess zerstört Autobahnen & Brücken, Straßenbau in Deutschland

 

Durch einen chemischen Prozess wir der Beton mit der Zeit zerstört, die Sanierungs-Kosten von Brücken & Autobahnen gehen in die Millionen.

Die Behörden waren gewarnt – aber blieben tatenlos.

Das nur Geld hilft, um die angeschlagene Infrastruktur zu retten, waren sich die meisten Experten einig. Die von Bund und Ländern eingesetzte Kommission stellte schon im Jahre 2012 fest, dass dem Straßennetz jährlich 4,7 Milliarden Euro fehlen.

Angesichts dieser Summe ist auch die viel diskutierte Pkw-Maut nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da sich diese nach gerechneten Schätzungen von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf Mehreinnahme von 700 Millionen Euro pro Jahr belaufen soll.

Aber vielleicht gibt es auch einen anderen Weg.

Europaweit arbeiten Wissenschaftler, Hersteller und Baufirmen an neuen Technologien, mit denen die Einbauprozesse ständig verbessert, und die Straßenwartung optimiert werden können.

Somit könnte in Zukunft, Risse geflickt, Fahrbahnen repariert und Brücken saniert werden, ohne dass diese komplett abgerissen werden müssen. Das allein spart Millionen.

Neue Technologien lassen sogar eine Voraussage bald entstehender Straßenschäden zu.

Ein mit Hochmoderner Elektronik & Sensoren bestücktes Messfahrzeug scannt während der Fahrt mit Hilfe von Kameras und eines speziellen Lasers die Straßendecke ab und speichert die Daten mit den dazugehörigen GPS-Koordinaten. Die Bestimmung der jeweiligen Position erfolgt mit 5 Hochpräzisen GPS-Antennen. Im Büro können dann die ermittelten Daten bewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Ziel ist es, dass eine Sanierung erfolgt, bevor Straßenschäden wie Schlaglöcher, Risse,… überhaupt entstehen.

Durch die verschiedenen Maßnahmen würde sich die Lebensdauer einer Straße erheblich verlängern.

 

@André Kräckmann