DSH-V

DSH-V Dünne Asphaltdeckschichten in Heißbauweise auf Versieglung mit Temperaturmessung

Im Sommer 2014 wurde von dem Unternehmen Thiendorfer Fräßdienst, die Deckschicht der B107 …

…  zwischen Scharlibbe – Havelberg via DSHV-Verfahren1 erneuert.

Sprühfertiger

Auf einer Gesamtlänge von 16 km wurde die Straßendecke in mehreren Bauabschnitten um ca. 3 cm abgefräst und im direkten Anschluss im DSHV Verfahren1 (Dünne Asphaltdeckschichten in Heißbauweise auf Versieglung) mit einem Sprüh-Fertiger2 wieder eingebaut (DSH-V 8 (50 kg/m² mit einem Bindemittel 45/80-50A)).

SprayJet

 

 

 

 

 

 

 

 

MOBAPaveIRFür die Qualitätssicherung und dem Qualitätsnachweis, wurde über die komplette Einbauzeit, die Einbautemperatur hinter der Bohle aufgezeichnet.

Die Aufzeichnung erfolgte durch ein Thermoscann-System der Fa. MOBA, welches neben der Einbautemperatur mit den GPS-Koordinaten auch die Umweltbedingungen, wie Wind und Außentemperatur erfasste.

MOBA Operand

 

 

 

 

Durch die Verbindungen der beiden Technologien konnte ein optimales Einbauergebnis erzielt werden.

 

1DSHV

„Dünne Asphaltdeckschichten in Heißbauweise auf Versieglung“ bestehen aus einer Binderschicht, welche aus Polymermodifizierten Bitumenemulsion hergestellt wird. Diese versiegelt die Unterlage, und einer unmittelbarer anschließend eingebauten Asphaltdeckschicht. Das Ansprühen mit der Bitumenemulsion und der Asphalteinbau erfolgen in einem Arbeitsgang.

2 Sprüh-Fertiger

Haupteinsatzgebiet ist die Straßeninstandsetzung, um so dünne Schichten in Heißbauweise auf Versiegelung (DSH-V) herzustellen.

Der Sprüh-Fertiger verfügt über einen Vorratstank mit Sprühanlage für die Bitumenemulsion, um das benötigte Bindemittel gleichmäßig aufzutragen Das Abwalzen der meist 2-3 cm dicken Asphaltschicht erfolgt nur statisch.

3 MOBA Pave-IR

Bei diesem System handelt es sich um ein Thermografie Qualitätssicherungssystem, bestehend aus einem Temperaturscanner, einem Bordcomputer, einer GPS Antenne, einer Wetterstation und Einzel-Temperatursensoren.

Die vom Temperaturscanner und den Einzeltemperatursensoren erfassten Daten, werden zusammen mit den GPS-Koordinaten und den Wetterstationsdaten auf dem Bordcomputer angezeigt und zur weiteren Verarbeitung auf einem USB-Stick gespeichert. Auf einem PC, ist es dann möglich, dass Temperaturprofil, GPS, Wetterdaten, usw. anzuzeigen sowie Berichte zu generieren.

@André Kräckmann