ZTV Asphalt-StB

„Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt

Die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt“, Ausgabe 2007 (ZTV Asphalt-StB 07) behandeln die Herstellung von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt.
Die ZTV Asphalt-StB 07 sind darauf abgestellt, dass die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) und insbesondere die ATV DIN 18 299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art“, ATV DIN 18 317 „Verkehrswegebauarbeiten – Oberbauschichten aus Asphalt“ Bestandteil des Bauvertrages sind.

 

Merkblatt

Merkblätter im Straßen- und Tiefbau sind Regelungen und Regelwerke StraßenbauDarstellungen wie z.B.: „Hinweise, Empfehlungen, Anleitungen, Beschreibungen“ welche nicht als Bauvertragsunterlage und als Richtlinie gedacht und geeignet sind, und auch nicht dazu verwendet werden können.

Beispiele für Merkblätter sind z.B.: Empfehlungen und Hinweise

Richtlinie

Eine Richtlinie im Straßen- und Tiefbau ist eine Regelungen zur Regelwerk regeln tiefbauPlanung, Vorbereitung und zur Abwicklung von Baumaßnahmen sowie zum Betrieb und zur Erhaltung von z.B. Verkehrsflächenbefestigungen.

In den deutschsprachigen Staaten bezeichnet die Richtlinie, eine Handlungs- / Ausführungsvorschrift einer Institution oder Instanz, welche keinem förmliches Gesetz entspricht.

Die Bindungswirkung einer Richtlinie ist abhängig von der Befugnis und Anerkennung des Herausgebers, sowie der Art und des Umfangs.

Es gibt technische Richtlinien, welche von einer Organisation ausgegeben werden und einen Handlungsrahmen vorgeben und rechtliche Richtlinien, welche von einem dazu formell gesetzlich ermächtigten Gremium beschlossen werden.

Beispiele für Richtlinien im Straßenbau sind:

  • Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO),
  • Richtlinien für den ländlichen Wegebau (RLW),
  • Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt)
  • Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL)
  • Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA)

buildingSMART

Ziel von buildingSMART International ist es, den modellbasierten Ansatz für die Optimierung der Planungs-, Ausführungs-, und Bewirtschaftungsprozesse im Bauwesen im Rahmen der buildingSMART-Initiative (Stichwort: Bauwerksmodell) zu etablieren.

buildingSMART steht dabei für den neuen Ansatz, innovative, nachhaltige und kosteneffiziente Gebäude und bauliche Anlagen zu schaffen, indem moderne IT Lösungen mit durchgängiger Datennutzung für integrierte Prozesse genutzt werden.

Bauwerksmodell, Abkürzung BIM (Building Information Modelling) steht dabei für die digitale Abbildung aller physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks von der Grundlagenermittlung bis zum Rückbau/Abriss. Die Grundlage für einen allgemeinen Ansatz ist die Verwendung offener Standards, insbesondere der unter ISO16739 registrierte IFC Standard.

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IFC

IFC (Industry Foundation Classes) stellt ein allgemeines Datenschema dar, welches einen Austausch von Daten zwischen verschiedenen proprietären Software-Anwendungen möglich macht. Dieses Datenschema umfasst Informationen aller am Bauprojekt mitwirkender Disziplinen über den gesamten Lebenszyklusse.

Man unterscheidet hierbei die IFC-Datei, die als Container zur Datenübergabe im STEP Format verwendet wird, und dem IFC-Datenschema, das die Spezifikationen im EXPRESS Datenformat definiert.

Die IFC ist das primäre Datenmodell für Bauwerksmodelle des buildingSMART. Die IFC ist seit dem Release IFC4 ein offizieller ISO-Standard – ISO 16739:2013.

OKSTRA

Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen (OKSTRA)

OKSTRA  ist eine Sammlung von Objekten aus dem Bereich des Straßen- und Verkehrswesens.

Er wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein gemeinsames Verständnis dieser Objekte in den betroffenen Fachbereichen zu erreichen. Als direktes Ergebnis erhält man z.B. ein gemeinsames Austauschformat für verschiedenste Softwareapplikationen aus dem Straßen- und Verkehrswesen.

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CANopen

CANopen ist eine Entwicklung von M itgliedern der CiA  (internationalen Anwender- und Herstellervereinigung) CAN in Automation.

Die Anwendungsschicht von CANopen definiert verschiedene Kommunikationsdienste und Protokolle, wie unter anderem:  Prozess- und Servicedaten, sowie Netzwerkmanagment.

 CANopen basiert auf den internationalen Normen ISO 11898-1 (CAN-Protokoll) und ISO 11898-2 und wird hauptsächlich als eingebettetes Netzwerk in Maschinen, oder als generelles industrielles Kommunikationssystem verwendet

Die CANopen Anwendungsschicht ist als EN 50325-4 seitens der CENELEC genormt.

ÖPP V Modell

Auch bei dem sogenannten Verfügbarkeits-Modell, nimmt ÖPP-Projekt, Verfügbarkeitsmodell, V-Modellder ÖPP-Auftragnehmer auf einem bestimmten Streckenabschnitt Planungs-, Bau-, Betriebsdienst- und Erhaltungsleistungen über einen langfristigen Zeitraum wahr.

Zudem muss er einen eigenen Finanzierungsbeitrag leisten (Eigen- und Fremdkapital). Die Ermittlung der Vergütung unterscheidet sich vom A-Modell, wesentlichen in einem zentralen Punkt, die Vergütung: der Auftragnehmer erhält ein verkehrsmengenunabhängiges „Verfügbarkeitsentgelt.

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