VOF

Die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, kurz VOF, enthält Detailvorschriften für die Vergabe von Leistungen, die im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit erbracht oder im Wettbewerb mit freiberuflich Tätigen angeboten werden. Das sind zum Beispiel Leistungen von Architektinnen, Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieuren.

VOL

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen, kurz VOL, enthält Detailvorschriften für die Vergabe von Leistungen, also für Liefer- und Dienstleistungsaufträge. Lieferaufträge sind entgeltliche Kauf-, Miet-, Pacht- oder Leasingverträge über Waren, je nachdem mit oder ohne Kaufoption. Dienstleistungsaufträge sind entgeltliche Verträge über die Erbringung von gewerblichen und freiberuflichen Dienstleistungen. VOL weiterlesen

Ausführungsplanung

Die beabsichtigte Neubaumaßnahme wird nach Vorliegen Walze Verdichtungder planungs- und baurechtlichen Voraussetzungen (Entwurfsgenehmigung, Beteiligung Dritter, Planfeststellungsbeschluss u.a.), Sicherstellung der Finanzierung und Durchführung des notwendigen Grunderwerbs, anhand der ausführungsreifen Planunterlagen entsprechend der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) ausgeschrieben.

Ausführungsplanung weiterlesen

Bundesverkehrswegeplan

Seit Mitte der siebziger Jahre legt der Bund einen verkehrsträgerübergreifenden Infrastrukturplan vor: den Bundesverkehrswegeplan.

Dieser Plan wird vom Bundesverkehrsministerium aufgestellt und vom Bundeskabinett beschlossen. Er enthält alle beabsichtigten Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte sowie den Erhaltungsbedarf. Bundesverkehrswegeplan weiterlesen

Bedarfsplan

Gesetzliche Bedarfsplänen sind die Grundlage für jeglichen Bau von Bundesfern- und Landesstraßen.

In den Bedarfsplänen des Bundes und des Landes werden die zu bauenden oder auszubauenden Strecken festgelegt und mit einer Dringlichkeitsstufe versehen. Gleichzeitig enthalten die Bedarfspläne einen Planungsauftrag an die Straßenbauverwaltung.

ZTV Asphalt-StB

„Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt

Die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt“, Ausgabe 2007 (ZTV Asphalt-StB 07) behandeln die Herstellung von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt.
Die ZTV Asphalt-StB 07 sind darauf abgestellt, dass die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) und insbesondere die ATV DIN 18 299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art“, ATV DIN 18 317 „Verkehrswegebauarbeiten – Oberbauschichten aus Asphalt“ Bestandteil des Bauvertrages sind.

 

Richtlinie

Eine Richtlinie im Straßen- und Tiefbau ist eine Regelungen zur Regelwerk regeln tiefbauPlanung, Vorbereitung und zur Abwicklung von Baumaßnahmen sowie zum Betrieb und zur Erhaltung von z.B. Verkehrsflächenbefestigungen.

In den deutschsprachigen Staaten bezeichnet die Richtlinie, eine Handlungs- / Ausführungsvorschrift einer Institution oder Instanz, welche keinem förmliches Gesetz entspricht.

Die Bindungswirkung einer Richtlinie ist abhängig von der Befugnis und Anerkennung des Herausgebers, sowie der Art und des Umfangs.

Es gibt technische Richtlinien, welche von einer Organisation ausgegeben werden und einen Handlungsrahmen vorgeben und rechtliche Richtlinien, welche von einem dazu formell gesetzlich ermächtigten Gremium beschlossen werden.

Beispiele für Richtlinien im Straßenbau sind:

  • Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO),
  • Richtlinien für den ländlichen Wegebau (RLW),
  • Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt)
  • Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL)
  • Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA)