Neues Testgelände für die BASt

Um innovative Forschung praktisch zu testen baut die Bundesanstalt für Straßenwesen eine neue Testfläche in Köln.

Am Mittwoch den 03.0.6. 2015 wurde von Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) mit einem symbolischen Spatenstich der Bau des neuen Testgeländes für die Bundesanstalt für Straßenwesen in Köln begonnen. Für die Entwicklung neuer Verkehrstechniken fehlen oft geeignete Flächen, so die Bundesanstalt für Straßenwesen. Die zukünftige Testfläche in Köln soll der Problematik Abhilfe verschaffen und die Möglichkeit bieten, innovative Forschung praktisch zu testen. Auf einem 200.000 Quadratmeter großen Gelände am Autobahnkreuz Köln-Ost wird das neue Testgelände der BASt entstehen. Unter anderem wird es dort Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzabschnitte geben.

Mit Hilfe der neuen Demonstrations-und Untersuchungsabschnitten sollen neue Materialien und Technologien getestet werden. Die Referenzabschnitte dienen der Überprüfung von Messfahrzeugen.

Spezielle Messfahrzeuge werden zum Beispiel eigesetzt, um ein genaues Bild vom Zustand der Bundesfernstraßen zu bekommen. Sie erfassen Eigenschaften der Straßenoberfläche wie Ebenheit, Griffigkeit und Rollwiderstand. Die Testfläche soll bis zum Frühjahr 2016 fertiggestellt und 6,8 Millionen Euro kosten.