Niedrigtemperaturasphalt für mehr Nachhaltigkeit im Straßenbau

Niedrigtemperaturasphalt für mehr Nachhaltigkeit im Straßenbau

Die Standard Herstellung – und Verarbeitungstemperatur von Asphalt für den Straßenbau, liegt zwischen 120 bis 250°C, durch eine Absenkung …

… der Temperatur kann eine Reduzierung der CO2-Emissionen so wie die Belastungen der Arbeitnehmer, welche den Dämpfen und Aerosole aus Bitumen bei der Heißverarbeitung ausgesetzt sind, enorm reduziert werden.

Als Faustregel gilt, dass eine Temperaturabsenkung um 10° C die Emissionen jeweils halbiert.

Durch verschiedene Verfahren (Verwendung von viskositätsveränderten Bindemitteln oder organischen Zusätzen, Verwendung von viskositätsveränderten mineralischen Zusätzen, Schaumbitumen-Heißmischgut oder 2-Phasen-Verfahren) kann die Herstellung – und Verarbeitungstemperatur bei gleich bleibender Qualität um bis zu 30° C abgesenkt werden.

Damit wäre bei der Verwendung von Niedrigtemperaturasphalt, eine Reduzierung der CO2-Produktion von ca. 1,6 Millionen t um 400.000 t auf 1,2 Millionen t pro Jahr möglich, sowie ein enormes Verbesserungs-Potential des Arbeitsschutzes bezüglich der entstehenden Dämpfe und Aerosole.

Grafik 1) zeigt die Exposition gegenüber den entstehenden Dämpfen und Aerosole aus Bitumen bei der Herstellung von Bitumen und Asphalt sowie bei der unterschiedlichen Verarbeitungsweise.

Grafik 1

TabelleExpoAsphalt

Grafik-Quelle: -Dr. Reinhold Rühl/ Ing. Max von Devivere

Grafik 1) zeigt die Exposition gegenüber den entstehenden Dämpfen und Aerosole aus Bitumen bei der Herstellung von Bitumen und Asphalt sowie bei der unterschiedlichen Verarbeitungsweise.

Grafik 2

ÜbersExpoAsphalt

 

Grafik-Quelle: -Dr. Reinhold Rühl/ Ing. Max von Devivere

Grafik 2) zeigt die Belastung in mg/m3

 

Breichts-Quelle: -Dr. Reinhold Rühl, Gesprächskreis BITUMEN & Dipl. Ing. Max von Devivere, EUOVIA Service GmbH