Bau, Baubranche

Plus 6 %

Bau-Branche schließt Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatzplus von 6 % ab.

Bauunternehmen erwirtschafteten 107 Mrd. Euro Umsatz und schafften 18.000 neue Stellen. Aussichten für 2017 sind positiv: Auftragseingang stieg um 15 %. Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Baujahr 2016 mit einem Umsatzplus von 6,3 % ab. Damit übertrifft das Jahresergebnis sogar noch die  Verbandsprognose zur Jahresauftaktpressekonferenz von plus 5,8 %. Die Branche erwirtschaftete damit einen bau-gewerblichen Umsatz von 107 Mrd. Euro. Dies teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie heute in Berlin in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mit. Aufgrund der nach wie vor moderaten Preissteigerung in der Branche von 1,5 %, ergibt sich für 2016 ein reales Umsatzwachstum von 4,8 %. Zu dieser Entwicklung hat auch der milde Dezember mit einem Umsatzanstieg von 11,3 % beigetragen. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten sogar ein Umsatzplus von 13,0 %, für das Gesamtjahr ergibt sich hier ein Zuwachs von nominal 7,5 %. Um die zusätzliche Produktion zu stemmen, stockten die Betriebe ihren Personalbestand um 18.000 auf 781.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt auf.

Baubranche, Straßenbau, Tiefbau
Bau-Branche schließt Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatzplus von 6 % ab.
Bauunternehmen erwirtschafteten 107 Mrd. Euro Umsatz und schafften 18.000 neue Stellen. Aussichten für 2017 sind positiv: Auftragseingang stieg um 15 %.

 

 

 

 

Die Aussichten für das laufende Jahr sind nach wie vor vielversprechend: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für 2016 einen Zuwachs ihres Auftragseingangs von nominal 14,6 % (Dezember: +7,5 %). Im Vergleich zum Vormonat sind die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,5 % gestiegen (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt), trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus. Es wundert somit nicht, dass die Baubetriebe mit dem höchsten Auftragsbestand der bundesdeutschen Geschichte in das laufende Jahr gestartet sind: Laut ifo Institut lag die Reichweite der Bestände im Bauhauptgewerbe im Branchendurchschnitt im Januar bei 3,2, saisonbereinigt sogar bei 3,6 Monaten, im langjährigen Durchschnitt liegt diese lediglich bei 2,3 Monaten. Entsprechend optimistisch ist der Hauptverband: Er erwartet für 2017 ein Umsatzplus von nominal 5 % und einen weiteren Beschäftigungsaufbau von knapp 10.000 auf 790.000 Personen.

Text-Quelle: Bauindustrie e.V.


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