Prozessoptimierung im Straßenbau

Deutschland besitzt ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von über 644.00 km.

Darin enthalten sind 413.000 km Kreisstraßen, 39.400 km Bundesstraßen und 12.900 km Autobahnen. Damit zählt Deutschlands Fernstraßennetz zu den dichtesten von Europa (Km-Stand 2014).

Aufgrund zunehmend steigenden Transport und Personenverkehrs, nehmen die Anforderungen an die Straßen stetig zu.

Eine intakte Verkehrsinfrastruktur, ist in Zeiten von bedarfssynchrone Produktionen (logistikorientiertes, dezentrales Organisations- und Steuerungskonzept) und der damit verbundenen Just In Time Lieferungen von größter Bedeutung.

Bild2

Um einer langfristige Funktionserhaltung von Straßenbeläge gerecht zu werden, ist eine durchgängig optimierte Prozesskette, angefangen von der Mischgutzusammensetzung über die Maschinentechnik bis zur Organisationsstruktur, sowie deren ständige Weiterentwicklung unabdingbar.

Um den Prozessablauf beim Asphalteinbau zu optimieren, kommen unterschiedlichste Technologien und Vorgehensweisen zum Einsatz.

Mit den gesammelten Daten und den eingesetzten Technologien, kann der gesamte Prozess optimiert und der Einsatz der Maschinen aufeinander abgestimmt werden.

Beispiele:

  • Satellitenpositionierung der Maschinen (LKW, Fertiger und Walzen)
    • Überwachung und Steuerung der Materialbewegung vom Mischwerk bis zum Fertiger
    • Überwachen der Materialtemperatur, der Einbauparameter, der Walzzyklen,…
  • Vernetzung der Maschinen untereinander
    • Aufeinander abgestimmte Maschinen
    • Steuerung des Fertigers/ Bohle
    • Einbau- und Verdichtungstemperatur, die Verdichtung selbst.
  • Einsatz von Beschickern
    • Unterbrechungsfreie Materialversorgung ohne Einbaustopps
    • Kontaktfreie Mischgutübergabe
    • Reduktion thermischer Entmischung