Temperaturreduzierte Gussasphalt-Bauweise

Bei Temperaturreduzierten Asphalt, handelt es sich um einen Asphalt, welcher in der neuesten Entwicklung mit 180 Grad C eingebaut werden kann. Untersuchungen (Arbeitsbereichsmessungen) zeigten auf, dass durch Senkung der Einbautemperatur die CO2-Emissionen um ein vielfaches reduziert werden.

Auf Basis neuer Bewertungen hinsichtlich der entstehenden Emissionen die bei der Heißverarbeitung von Bitumen entstehen, wird insbesondere die Verarbeitung von Gussasphalt aus Sicht des Arbeitsschutzes kritisch bewertet.

Derzeit werden zwei Möglichkeiten Erprobt eine Temperaturreduzierte Asphaltbauweisen zu realisieren. Mittels mineralischen Zusätzen und der Verwendung von viskositätsverändernden organischen Zusätzen beziehungsweise viskositätsveränderten Bindemitteln.

Aufgrund noch fehlenden Langzeiterfahrungen über die komplette Nutzungsdauer (15 Jahre), ist es noch nicht ausreichen geklärt, welche Auswirkungen die Absenkung der Asphalteinbautemperatur auf den Haftverbund zwischen Schutzschicht und Dichtungsschicht haben kann.

Bei dem Einbau von Temperaturreduzierten Gussasphalt könnte die Möglichkeit bestehen, dass sich die Oberfläche der Dichtungsschicht nicht ausreichend verflüssigt und somit keine optimale Verklebung der Schichten gewährleistet.

@André Kräckmann