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Bayern erhält mehr Geld für Straßenbau als vorgesehen

A3, Brücke, Kran, Autobahn

Stets ereignen sich in Bayern finanzielle Bauwunder.

Jahr für Jahr wird auf Autobahnen und Bundesstraßen im Freistaat viel mehr Geld verbaut als im Bundeshaushalt vorgesehen. Liegt es an der Heimatverbundenheit seitens des Verkehrsminister?

Jahr für Jahr erhält der Freistatt Bayern für den Bau und Sanierung seiner Umgehungsstraßen und Autobahnen mehr Geld vom Bund als wie im Bundeshaushalt vorgesehen war.

Könnte das an der Liebe von Verkehrsminister Dobrindt zu seiner Heimat liegen ? Die Grünen meinen Ja und sehen es so, da zum Beispiel im Jahre 2014 aus vorgesehen 1,06 Milliarden Euro für Straßenbauprojekte, 1,21 Milliarden wurden, und somit 150 Millionen mehr als vorgesehen.

Auf Basis einer Anfrage der Grünen im Bundestag geht aus der Antwort der Bundesregierung folgendes hervor:

 Schon in den Jahren 2012 und 2013 hatte Bayern ein sattes Plus gemacht. Insgesamt ca. 471 Millionen Euro mehr als jeweils ursprünglich vom Bundeshaushalt vorgesehen, flossen im Durchschnitt der letzten drei Jahre ins bayerische Bundesfernstraßennetz. 


Die Welt:

Während für die Straßen in der Heimat von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) alljährlich mehr ausgegeben wurde als vorgesehen, konnte bei den deutschen Wasserwegen, für deren Verwaltung allein der Bund zuständig ist, längst nicht alles Geld verbaut werden, das der Bundestag bereitgestellt hatte.

In einem Gespräch mit der Welt meinte die Grünen-Verkehrspolitikerin Valerie Wilms „Das hat ein Geschmäckle“.

Dobrindts Haus arbeite „schlampig“ und könne seit Jahren das Geld für Wasserstraßen nicht ausgeben. Die Mittel, so Wilms, „werden in den Straßenbau geschoben und landen interessanterweise zum größten Teil in Bayern“.Insofern würden „Dobrindt und seine CSU direkt davon profitieren, dass die Verwaltung im Verkehrsministerium nicht richtig funktioniert“. Wilms findet, es müsse „langsam mal Schluss damit sein, dass die CSU den Verkehrshaushalt zur Selbstbedienung nutzt“.

Intwerview Zitat: die Welt


Das von der Fläche her um einiges größere Nordrhein-Westfalen erhielt ein plus von 78,2 Millionen und Saarland und Berlin schafften es sogar mehrere Millionen nicht abzurufen.


Trotz allem Gerangel, hin und her und das ist aber mein Bauklötzchen, benötigt dass Deutsche zum teils schwer marode Straßennetz noch viele weitere Euros um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Dann gerade in der heutigen schnelllebigen und globalisierten Zeit in der Just in Time-Lieferungen schon fast zum Standard gehören, ist eine intakte Infrastruktur unabdingbar.

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