Paving News

Straßenbelag aus Beton, Beton im Straßenbau

Beton-Straßendecke

Haupteinsatzgebiet von Betonstraßendecken ist die Autobahn.
Eine andere Interessante Alternative, besteht in der Kombination aus dünnen Asphaltbelägen auf Betondecken, auf welche wir aber aufgrund der Komplexität in einem Extrabeitrag berichten werden.

 

Beton hat im Vergleich zu einer Asphaltdecke, eine höhere Lebensdauer von ca. 10 Jahren sowie eine höherer Resistenz bezüglich des Schwerlastverkehrs. Die Kosten einer Beton-Straßendecke liegen dafür bei plus 20 bis 30 Prozent gegen über einer Asphaltstraße.

Die Anforderungen an Beton-Straßendecken, sind durch die hohe Beanspruchung von Verkehr, Witterungsverhältnissen und der Anforderung für die Verkehrssicherheit hoch.

Angefangen von der Druck- und Biegezugfestigkeit (Verformungsstabilität), des Verschleißwiderstands, des Frost- und Frost-Tausalz-Widerstands und den Oberflächeneigenschaften wie Griffigkeit, Aquaplaning-Verhalten, Geräusche, Lichtreflexionen,… .

Um dem Beton einen ausreichend hohen Frost-Tausalz-Widerstand zu verleihen, werden über die Zugabe von Luftporenbildner*, Mikroluftporen zugeführt.

Sie sorgen dafür, dass beim Tausalzeinsatz schockartig gefrierendes Wasser im Beton Platz hat sich auszudehnen und zu keiner Beschädigung der Straße führt.

Standardmäßig werden die Beton-Fahrbahndecken mit Gleitschalen-Fertiger eingebaut, welche bis sogar zu 16 m breite Bahnen herstellen können.

Bei Einbaubreiten von 10 bis 12 m sind Tagesleistungen bis zu 1.000 m Einbaulänge möglich.

Die komplette Verdichtung des Einbaumaterials (Beton) erfolgt direkt am Fertiger. Im Anschluss wird die Oberfläche geglättet und mit der für die Griffigkeit und Lärmminderung benötigten Textur behandelt.

Als Glätt-Einrichtung kommt in den meisten Fällen ein Quer-Glätter, oder bei Decken der Bauklasse SV, I bis III zusätzlich ein Längs-Glätter zum Einsatz. Nachdem der Beton soweit erhärtet ist, erfolgt noch das Schneiden der Scheinfugen.

Ab einer Druckfestigkeit des Straßenbetons von 26 N/mm², kann die Fahrbahn für den Verkehr freigegeben werden, was je nach verwendeter Beton Art und Umgebungstemperatur, schon nach 8 bis 10 Stunden sein kann.

 

* Luftporenbildner: Chemische Substanz welche durch Zugabe (meist Flüssig) im Beton kleine Luftporen erzeugt, die auch während des Misch- und Verdichtungsvorgangs erhalten bleiben.

 

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