Paving News

Straßenwärter leben gefährlich

Straßenwärter NRW, Deutschland

Die 1.900 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen haben einen gefährlichen Job.

Statistisch gesehen stirbt jedes Jahr ein Mitarbeiter von Straßen.NRW während seines Dienstes auf der Straße.

In 2015 litten die Straßenwärter auf den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen unter elf fremd-verschuldeten Unfällen mit Personenschaden.

„Personenschaden, das hört sich nach Versicherungsmathematik an, dahinter stecken aber Schicksale: „Es sind Menschen, die oft wochen- oder monatelang aus dem Arbeits- und dem Familienleben herausgerissen werden und manchmal ihr Leben lang an den Folgen leiden„, erläutert Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz.

Er appelliert an die Autofahrer, achtsam in Straßenbaustellen zu Straßenwärter NRW, Deutschlandfahren und die angegeben Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten. „Hier arbeiten Menschen für die Verkehrssicherheit. Die Autofahrer sollten sich und unsere Kollegen nicht durch Unachtsamkeit gefährden.“

19 getötete Mitarbeiter seit 1993

Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen seit 1993 rund 500 fremdverschuldete Unfälle mit Personenschaden von der Abteilung Straßenwärter Deutschland, UnfallArbeitssicherheit bei Straßen.NRW registriert. Noch einmal so viele Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht. Die Beschäftigten erlitten teils schwere Prellungen, Frakturen, oder Schocks. 19 Beschäftigte von Straßen.NRW kamen bei diesen Unfällen ums Leben. Das Risiko eines Straßenwärters bei einem Arbeitsunfall ums Leben zu kommen, ist 13 Mal höher als in der gewerblichen Wirtschaft.

Die 1.900 Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die von ihren Stützpunkten in 80 Autobahn- und Straßenmeistereien die Straßenwärter DeutschlandVerkehrssicherheit auf mehr als 20.000 Kilometern Autobahnen,
Bundes- und Landesstraßen gewährleisten, müssen oft im gefährlichen Verkehrsraum arbeiten, um Hindernisse von der Fahrbahn zu holen, um Baustellen einzurichten, um Schutzplanken zu reparieren, Verkehrsanlagen zu warten oder im Winterdienst Strecken zu räumen.

Auch wenn die Zahl der Unfälle von Straßenwärtern, die auf Fremdverschulden anderer Verkehrsteilnehmer zurückzuführen sind, leicht rückläufig ist, ist jeder Unfall ein Unfall zu viel.

Nicht erfasst in dieser Statistik sind sonstige Arbeitsunfälle: Die meisten davon passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten zu Verletzungen trotz Sicherheitsausrüstung.“

Verstärkte Anstrengungen für mehr Sicherheit

Um die Unfallzahlen weiter zu reduzieren, betreibt Straßen.NRW ein Umwelt- und Arbeitsschutz-Management, das dieStraßenwärter
regelmäßig schult. Die betriebseigenen und qualitätszertifizierten Experten für Arbeitssicherheit legen großen Wert darauf, die Sensibilität der Mitarbeiter für die Gefahren ihrer Arbeit auch nach langjähriger Routine aufrecht zu erhalten. Die Weiterentwicklung der persönlichen

Quelle: Straßen.NRW

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