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Umfangreichstes ÖPP-Projekt in Deutschland vergeben

Umfangreichstes ÖPP-Projekt in Deutschland vergeben

Konsortium „A 3 Nordbayern GmbH & Co. KG“ erhält Zuschlag. – Bauvolumen 1,5 Mrd. Euro

Autobahndirektion Nordbayern erteilt Zuschlag für den 6streifigen Ausbau Ausbau der A 3 (Autobahnkreuzen Biebelried bis Fürth/Erlangen).

Das Gemeinschaftsunternehmen von Eiffage S.A. und Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG hat sich als Konsortium bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Das A-3-Projekt ist von seinem Umfang her das größte ÖPP-Infrastrukturprojekt, welches bisher in Deutschland je beauftragt wurde. Los gehen soll es am 1. Mai 2020 und die Fertigstellung des Autobahnausbaus ist für Ende 2025 geplant.

Das ÖPP-Projekt ist als Verfügbarkeitsmodell konzipiert. Diese Modelle geben durch die Vertragsgestaltung einen starken Anreiz für hochwertige Qualität und möglichst ungehinderten Verkehrsfluss.

Das ÖPP-Projekt A 3 (A-3-Projekt)

Die A 3 ist mit ihren 769 km die zweitlängste Autobahn in Deutschland. Das Bau-Projekt umfasst eine Gesamtstrecke von 76 km. Es erstreckt sich vom Autobahnkreuz Biebelried bis kurz vor dem Autobahnkreuz Fürth/ Erlangen.

Der Ausbau der A3 wird auf sechspuren erfolgen und der Betrieb, Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung beläuft sich auf 30 Jahre.

Die Ausführung der Bauleistungen mit einem Gesamt-Bauvolumen von 1,5 Mrd. Euro werden von: -Eiffage -Infra-Bau und -Johann Bunte Bauunternehmung ausgeführt.

Die Autobahnmeisterei Geiselwind mit ihren 21 Mitarbeitern, wird künftig durch das Konsortium betrieben, die Mitarbeiter werden auf die Autobahnmeistereien in Knetzgau und Erbshausen sowie auf Straßenmeistereien in Würzburg und Nürnberg aufgeteilt.

Die Baustelle

Die geschätzten Bauzeit für den sechsteiligen Ausbau ist auf ca. 5½ Jahren geplant.

Der Bau beinhaltet Strecken- und Landschaftsbau, Brücken- und Ingenieurbau, sowie den Umbau von insgesamt 8 Anschlussstellen. Weiterhin die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Steigerwald (beidseitig) zuzüglich den Neubau von 3 Rastanlagen mit WC-Gebäuden, je Seite.

Laut Vergabevorgabe wird die maximale durchgängige Baustellenlänge auf 15 km begrenzt. Spätestens danach muss eine baustellenfreie Passage von mindestens 5 km Länge folgen.

Geplant sind aktuell 4 Abschnitten welche gleichzeitig gebaut werden.

Das ÖPP-Projekt sollte eigentlich schon im Frühjahr 2019 starten. Doch durch erhebliche Mängel im Vergabeverfahren durch beide Bieter, mussten die Angebote neue erstellt und abgegeben werden. Durch die entstanden Verzögerung, dachte sich wohl die Natur: -Na dann nicht. So musste erst erneut gerodete werden um die zwischenzeitlich gewachsenen Gehölze wieder zu entfernen.


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